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  1. Wie die Sardinen

Wie die Sardinen

Gruppenleiterkurs Teil II erfolgreich in Abtschlag verbracht

Jugendstelle Cham

Superengagierte und hochmotivierte GruppenleiterInnen trafen sich am Wochenende von 19.-21.06.2015 im Jugendhaus Abtschlag. Dort wollten sie ihre Gruppenleiterausbildung abschließen, die sie qualifiziert Jugendgruppen erfolgreich zu leiten und sich in ihrer Pfarrei oder ihrem Jugendverband einzusetzen.

Recyclinginterview zum Einstieg

Zum gegenseitigen Kennenlernen wurde den Teilnehmenden eine Methode vorgestellt, die gleichzeitig den Gruppenraum schmücken würde. Ein Interview, bei dem bunte Blätter mit einem Steckbrief der jeweiligen Person versehen werden, nachdem sie von den anderen asugiebig befragt wurde.Außerdem wurden die Regeln und das Programm des Wochenendes vorgestellt und verschiedene Spiele angespielt.

Wie die Ölsardinen

Highlight war am Abend dann das Sardinenspiel, bei dem sich die TeilnehmerInnen einer nach dem anderen auf den Weg machten, die anderen Teilnehmenden zu finden, die sich im finsteren Haus versteckt hatten und sich dann wie in einer Sardinendose daneben zu legen und still zu verhalten, bis die Teamerinnen sie gefunden hatten. Natürlich wurden auch ein paar Runden "Werwolf" gespielt.

Kinder stärken und fördern

Der Samstagvormittag stand ganz unter dem Motto Prävention und wie man Kinder zu starken und selbstbewussten Menschen machen kann, die sich trauen für ihre Rechte und Wünsche einzustehen. Dazu wurde die eigene Wahrnehmung geschult und erarbeitet, wie in den eigenen Gruppen Rechte und Regeln eingeführt werden können, damit sich jeder wohlfühlen kann. Im Anschluss wurden Aktionen und Ausflüge geplant und dabei besonders darauf geachtet, dass der Jugendschutz und die Aufsichtspflicht gewährleistet sind.

Zeit statt Zeug

Die Teilnehmenden bekamen von den Teamerinnen ein ganz besonderes Geschenk - 1.800 Sekunden Zeit, um sich mit sich selbst, ihrer gegenwärtigen Verfassung und Zukunft zu befassen. Jeder sollte sich auf dem schönen Gelände in Abtschlag einen ruhigen Ort ganz für sich suchen und dann mit Hilfe eines Leitfadens die Zeit bewusst wahrnehmen und einfach nur bei sich sein.

Gott ist wie...

In einem Fotoprojekt konnten sich die TeilnehmerInnen mit verschiedenen Fragen auseinandersetzen, die dann in der Runde vorgestellt wurden. Außerdem wurde anhand von Bildkarten darüber gesprochen, wie man sich Gott vorstellt und woran man eigentlich glaubt. Der Samstag klang bei Liedern und alkoholfreien Cocktails am Lagerfeuer sehr stimmungsvoll aus. Das Wochenende wurde mit einer großen Übung zu Kommunikation abgeschlossen und alle fuhren müde, aber gestärkt nach Hause.