Entdecker gesucht!

Bei unserer Aktionsreihe suchten wir Entdecker von 11 - 99 Jahren, die sich an verschiedene Fundorte begeben. Mit der Entdecker-Karte - die wir auch kostenlos zuschicken, konnten Sticker-Sammler Flug- und Bahntickets gewinnen...

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Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie"

*irgendwie anders. interreligiöse Schatzsuche im Landkreis Cham - Geschichtliche, literarische, soziologische und individuelle Zugänge zu Vielfalt und Toleranz.

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Großflächenplakataktion für Vielfalt und Toleranz

Cham / Landkreis Seit Herbst beteiligen sich die Katholischen Jugendstelle Cham und die Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Cham am Präventionsprogramm „Vielfalt tut gut. Jugend für Toleranz, Vielfalt und Demokratie“ des Bundesfamilienministeriums (www.vielfalt-tut-gut.de). Dazu begaben sich Christian Heitzer, kirchlicher Jugendpfleger, Michael Neuberger, geschäftsführender Bildungsreferent der KEB Cham und Projektmitarbeiterin Christina Pfeffer mit der Aktionsreihe „irgend wie anders“ auf interreligiöse und interkulturelle Schatzsuche im Landkreis Cham.  Zum Abschluss der Reihe sollen in den nächsten Wochen Großflächenplakate auf Werbetafeln an verschiedenen Orten des Landkreises Cham zum Engagement für Toleranz und Vielfalt gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aufrufen.

Auf dem Plakate sind Fotos von irgendwie anderen Menschen aus dem Landkreis Cham zu sehen, mit denen im Rahmen der Aktionsreihe eine von der Presse begleitete Begegnung stattgefunden hat. Auf noch leeren Fotos kann sich jeder/jeder selbst auf dem Plakat verorten. Die Plakate, die bis Ende Juni in den sechs Städten des Landkreises Cham präsentiert werden, soll dem Betrachter verdeutlichen, dass jeder „irgendwie anders“ und in diesem Anderssein ein Schatz für die Gesellschaft ist.

 

Zum Foto:

- Christina Pfeffer, Projektmitarbeiterin der KEB für die Aktionsreihe „irgendwie anders“

- Michael Neuberger, geschäftsführender Bildungsreferent der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Cham

- Nicht im Bild: Christina Heitzer, Kirchlicher Jugendpfleger

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Asiatisch-Kochen-Abend

Im Rahmen der Reihe "andere orte(n)" gibt es am Mi. 22. April, 18 Uhr in der Grundschule Mitterdorf einen Abend, wo asiatisch gekocht wird. Mit dabei sind Frauen, die ursprünglich aus einem asiatischen Land kommen. Interessierte können einfach dazu kommen - und mitkochen, mitessen, reden...

HERZLICHE EINLADUNG

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Fundort Gesellschaft: Start der Spurensuche!

Jetzt den neuen Symbol-Sticker sichern! Wie? - Einfach weiterlesen...

Im Advent haben wir unsere neue Spurensuche gestartet. Am Fundort Gesellschaft geht es uns darum, andere Menschen zu orten bzw. ungewöhnliche, also andere Orte in unserem Landkreis aufzusuchen. In den vier Adventwochenendausgaben der Chamer Zeitung und des Bayerwald-Echo sind Berichte von unseren Erfahrungen auf den Spuren von Obdachlosen, psychisch Kranken, Häftlingen und Asylbewerbern im Landkreis Cham nachzulesen.

Am Dienstag, 16. 12., 17 Uhr findet im Gruppenraum des Caritas-Sozialzentrums eine Begegnung mit Asylbewerbern aus Serbien, Somalia und Ruanda statt, zu der jede/r kommen darf! Wir freuen uns auf spannende Berichte und Gespräche und auf Euer Kommen!!!

 

 

Odachlose orten. Eine irgendwie andere Begegnung

„Landstreicher“, „Penner“, „Tippelbruder“ – für obdachlose Menschen gibt es viele Bezeichnungen, die noch verdeutlichen, dass sie am Rand der Gesellschaft stehen. Wir machen es uns oft leicht, diesen Menschen Faulheit und Schuld an ihrem selbst zu verantwortenden Schicksal zu unterstellen.

Die Wirklichkeit sieht meist ganz anders aus. Arbeitslosigkeit, familiäre Probleme oder finanzielle Schwierigkeiten können jeden treffen.

Im Rahmen der Aktionsreihe „Irgendwie anders – interreligiöse und interkulturelle Schatzsuche im Landkreis Cham“ der KEB im Landkreis Cham e.V. und der Katholischen Jugendstelle Cham finden Begegnungen mit „irgendwie anderen“ Menschen und Orten statt, die bei Vielen Beklemmungen und Ängste auslösen. Ziel dabei ist es, dass die Bevölkerung im Landkreis mehr über diese Menschen erfährt, Wertschätzung gezeigt wird und die Aufgesuchten sich langfristig zugehöriger fühlen.

Beim ersten Treffen waren Obdachlose der Stadt Cham die Zielgruppe. Auf die Suche nach ihnen machte sich Projektmitarbeiterin Christina Pfeffer.

Ich stellte mir unter Obdachlosen Personen vor, die kein Dach über dem Kopf haben und ihr privates Leben – essen, schlafen, waschen – in der Öffentlichkeit führen müssen. Keine eigenen vier Wände, keine Rückzugsmöglichkeit, kein Heimkommen. Mit diesem Eindruck ging ich zu Gerd Bockstedt, dem Zuständigen für die Obdachlosen in der Stadt Cham. Dieser erzählte mir als erstes, dass es diese Obdachlosen in meiner Vorstellung in der Stadt Cham gar nicht gibt. Mitte der 90er Jahre bis Anfang 2000 sah die Situation schlechter aus, aber derzeit hat die Stadt Cham kein Obdachlosenproblem. Es leben im Moment nur vier Personen im Obdachlosen-Wohnheim und denen stehen Möglichkeiten zur Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse wie eigene Zimmer, Küche und Sanitäranlagen zur Verfügung.

Um ein Interview mit einem Obdachlosen möglich zu machen, begleitete Herr Bockstedt mich zum Obdachlosen-Wohnheim. Ich hätte gerne eine Lebensgeschichte, den Grund der Obdachlosigkeit oder ihren Plan für Weihnachten gehört, allerdings war dafür leider keiner der Bewohner bereit. Nach dem Besuch stellte ich mir die Frage, warum die Obdachlosen keinen Kontakt zur Öffentlichkeit möchten. Weil wir sie gleich verurteilen? Weil wir Abstand von ihnen halten? Oder sogar Abneigungen zeigen?

Die Ursachen für Obdachlosigkeit sind vielfältig. Häufig treffen Arbeitslosigkeit und Verschuldung zusammen mit Alkohol- und Drogenkonsum, Ehekrisen, Einsamkeit und fehlender sozialer Unterstützung durch Freunde und Familie. Dazu kommen häufig dann noch juristische und polizeiliche Komplikationen und der Schritt auf die Straße ist nicht mehr weit.

Die jetzt beginnende Weihnachtszeit ist ein guter Zeitpunkt, um nicht nur an Konsum, sondern auch an Obdachlose und allgemein an Menschen in unserer Gesellschaft zu denken, die an den Rand gedrängt sind.

Im Rahmen der Projektreihe „Irgendwie anders – interreligiöse und interkulturelle Schatzsuche im Landkreis Cham“, gefördert durch das Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“, gibt es u.a. den Fundort „Gesellschaft“. Im Zusammenhang mit diesem werden in einer Pressereihe Menschen und Orte aufgesucht, die bei vielen Beklemmungen auslösen.

Die jungen Leser/Innen können sich bei der KEB im Landkreis Cham e.V. oder der Katholischen Jugendstelle melden, um sich den passenden Symbolsticker für das Gewinnspiel zu sichern.

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Fundort Geschichte: Ausstellung verlängert!!!

Die Ausstellung "Wir lebten in einer Oase des Friedens" in der Gerhardinger-Realschule in Cham wurde bis Mittwoch, 12.11., 16 Uhr verlängert. Wer noch nicht dort war: Nix wie hin, ein faszinierendes Dokument aus "anderen Zeiten" erleben und den ersten Symbol-Sticker für das Gewinnspiel "entdecker gesucht!" sichern!!!

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Fundort Literatur: anders sein

Am 13.+14.November gibt es mit den Autorenlesungen am zweiten Fundort den zweiten Sticker: Die preisgekrönte Jugendbuchautorin Jutta Richter kommt in den Landkreis und liest aus ihrem Buch "Der Tag, als ich lernte, die Spinnen zu zähmen". Dabei kommt sie an die beiden Chamer Gymnasien und an das Bad Kötztinger Benedickt-Stattler-Gymnasium. Eine öffentliche Lesung für alle findet am Do. 13.11. um 19.30 Uhr im Lesesaal der Stadtbücherei in Cham statt. mehr!

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Entdecker gesucht!

Wir, die Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Cham e.V. (KEB) und die Katholische Jugendstelle suchen zusammen mit dem BDKJ-Kreisverband Entdecker im Rahmen der Aktionsreihe "irgendwie anders. Interreligiöse und interkulturelle Schatzsuche im Landkreis Cham". Das Erkennungszeichen für diese Reihe ist ein auffälliges "a*" auf rotem Grund. Zu entdecken gibt es dabei  "außergewöhnliche Lebensgeschichten aus irgendwie anderer Zeit, Menschen, die irgendwie anders sind und verborgene, irgendwie andere Orte". Das Projekt wird gefördert vom Bundesprogramm "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie".

Mit der Ausstellung "Wir lebten in einer Oase des Friedens" in der Gerhardinger Realschule haben wir jetzt den "Fundort Geschichte" eröffnet und damit den ersten Baustein "andere zeiten" der Aktionsreihe. Über mehrere Monate hinweg folgen mit "anders sein" und am "Fundort Literatur", "andere orte(n)" am "Fundort Gesellschaft", "anders auftreten" am "Fundort Clique", "anders sehen" am "Fundort Kultur" und "anders ge-denken" am "Fundort Religion" fünf weitere Bausteine. Geschichte und Gegenwart lehren, dass das Anders- und Fremdsein in kultureller, ethnischer und religiöser Hinsicht nicht selten beim Gegenüber zu irrationalen Ängsten und Vorurteilen führt, was sich u.a. in Rassismus und Fremdenfeindlichkeit äußern kann. Dabei macht gerade das Anderssein, die Unterschiedlichkeit der Menschen, den großen Reichtum einer Gesellschaft aus. In dieser Hinsicht laden wir (junge) Menschen von 11-99 Jahren zu einer Entdecker-Tour ein, um diese oftmals unentdeckten Schätze in unserer Region zu suchen und in den Blick zu nehmen.

So gibt es zu dieser Aktionsreihe sog. Entdecker-Karten, über die man Informationen zu den einzelnen Fundorten bekommt. Dabei gibt es mit Flug- und Bahntickets attraktive Preise zu gewinnen: An jedem Fundort gibt es einen entsprechenden Symbol-Sticker. Wer mindestens fünf der sechs Sticker sammelt und diese auf die in die Entdecker-Karte integrierte Postkarte klebt und bis 30.4.2009 an uns schickt, nimmt an dem Gewinnspiel teil.

Entdecker-Karten gibt es bei der Kath. Erwachsenenbildung, Schützenstr. 14, 93413 Cham, Tel. 09971-7138, info@keb-cham.de, bei der Kath. Jugendstelle und dem BDKJ-Kreisverband, Klosterstr. 13, 93413 Cham, 09971-4625, cham@jugendstelle.de, anden Fundorten und zum Download als PDF.

Zum Bild: Die Veranstalter der Aktionsreihe mit dem auffälligen roten "a*" vor einer der Ausstellungstafeln des ersten Fundortes; v.l.n.r.: Michael Neuberger (KEB), Christian Heitzer (Kath. Jugendstelle), Christina Pfeffer (Projektmitarbeiterin) und Kristina Früchtl (BDKJ).

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