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  1. Die Kirche ist jung?

Die Kirche ist jung?

Mobile Jugendkirche an Gerhardinger Realschule in Cham

Jugendstelle Cham

Kirche und Spraydosen passen nicht zusammen? Und ob! Das zeigt das Konzept der mobilen Jugendkirche „L!ife“. Mit vier „ErLEBENsorten des circle of l!fe“ möchte sie Jugendlichen Impulse geben, ihr Leben in Fülle zu entfalten.

Das Leben ist eine Dauerbaustelle

Kirche einmal ganz anders hieß es dann auch für die Schülerinnen der siebten, achten und neunten Klassen der Gerhardinger-Realschule unter Anleitung von Bianca Engel von der Jugendstelle Cham: „Schnapp dir Stift und Spraydose, und zeig, was dich bewegt“, heißt es bei der Station „l!fe under construction“. Denn: Das Leben ist eine Dauerbaustelle. Man ist nie fertig mit Planen und Organisieren. „Welche Pläne hast du? Und wie möchtest du sie gestalten?“ Antworten auf diese Fragen sollten die Schülerinnen auf künstlerische Art zum Ausdruck bringen und so wurden bei herrlichem Wetter im Klostergarten lange Papierbahnen entsprechend der Aufgabe farbig gestaltet.

Wofür schlägt dein Herz?

Doch damit nicht genug: Es warteten noch drei weitere Stationen im Emerita-Hertwich-Haus auf die Mädchen. So durften die Gerhardingerinnen in der Station „waters of l!fe“ mit dem Entzünden von Schwimmkerzen symbolisch die Antworten zu Themen wie „Was sind die Quellen im Leben? Was gibt dir Kraft? Was bewegt dich im Leben?“ ausdrücken. In der Station „deep l!fe“ ging es dann um die Fragen „Woran hängt dein Herz?“ und „Wofür schlägt dein Herz?“, wobei hier ein Edelstein als Zeichen diente. Schließlich sollten die Schülerinnen in der Station „book of l!fe“ ihren Namen und Fragen an Gott in ein großes Buch eintragen, das auf die Bibel als „Buch des Lebens“ hinweisen soll. Außerdem konnten die Mädchen hier auch ihre Gedanken zu Papier bringen, warum und wann die Kirche für sie selbst „jung“ erscheint. Egal, ob mit Schwimmkerzen, Edelsteinen und imitiertem Herzschlag oder ganz einfach mit einem Buch: Ziel war es, die Schülerinnen an vier verschiedenen Orten Fülle, Tiefe, Grenzen und Sinn des Lebens erfahren und dadurch auch einmal vom Schulalltag wegkommen zu lassen. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Art von Religionsunterricht sehr viel Spaß machte.