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Katholisch, politisch, aktiv!

Infoabend des BDKJ Cham zu Flucht & Asyl

Jugendstelle Cham

Der BDKJ Cham, Amnesty international und das Landratsamt informieren junge Menschen über die aktuellen Dauerbrenner in Diskussionen. Wer flieht überhaupt nach Deutschland? Aus welchen Gründen verlassen die Menschen ihre Heimat und wie läuft das Asylverfahren dann genau ab? Über diese Fragen referierten Experten und luden zum Austausch ein.

Informieren statt nachplappern

Wissen allein ermöglicht es in so komplexen Themen, wie der Flüchltingsdebatte, den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund organisierte der BDKJ Cham in Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugendstelle Cham den Infoabend zu Flucht und Asyl. Überall begegnet man vielen Stereotypen und Vorurteilen, kann aber aufgrund der vielen Zahlen und Statistiken gar nicht mehr den Überblick behalten. Darum wurden Experten von Amnesty Cham und Regensburg eingeladen, um einen Überblick zu verschaffen.

Nicht so einfach, wie es scheint

Die Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen sind sehr vielfältig und es fällt schwer eine moralische Entscheidung über, was mehr oder weniger wert ist zu treffen. Allen gemeinsam ist der Traum von einem besseren, glücklicheren Leben, das aus unterschiedlichen Gründen in den Heimatländern nicht zu erreichen ist. Michael Haider von Amnesty Regensburg berichtete über das Asylverfahren und die verschiedenen Aufenthaltsmöglichkeiten. 

Situation im Landkreis Cham

Claus Wich vom Landratsamt in Cham stellte sich den Fragen der Anwesenden und berichtete über die aktuelle Lage im Landkreis. So sei die Zahl der Asylbewerber deutlich angestiegen, ließe sich aber in der aktuellen Haushaltslage gut bewältigen. Lediglich die mangelden Unterkünfte, die hohe Arbeitsbelastung bei zu wenig Personal und die Verständigungsprobleme bereiteten ihm Kopfzerbrechen. Das größte Hemmnis für eine gelingende Integration stellen die fehlenden Bildungsangebote gerade auf dem Land dar. 

Unterstützung und Engagement sind gefragt

Um den Ankommenden den Anfang zu erleichtern, ihnen die Integration zu ermöglichen und die staatlichen Stellen zu entlasten, sind natürlich viele Ehrenamtliche nötig, die grandiose Arbeit im Landkreis Cham leisten. Wer sich auch engagieren und auf unterschiedliche Art einbringen möchte, kann sich laut Frau Turba-Bernhardt von Amnesty Cham an die jeweiligen Helferkreise, die bereits gebildet wurden, wenden. Egal wieviel Zeit man hat, oder was man einbringen möchte, jeder ist willkommen und kann anpacken!

Am besten wendet man sich an Treffpunkt Ehrenamt 09971/78285 oder 09971/78590 oder www.landkreis-cham.de.