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Gruppenleiterausbildung in der Osterwoche

17 Ministrant/innen – 4 Tage – 1 Gruppe

Jugendstelle Cham

Von 20. bis 23.04.2022 starteten 17 Ministrant/innen ihre Ausbildung zu Jugendgruppenleiter/innen, in der Jugendbildungsstätte Windberg.

Nach einem ausgiebigen Kennenlernen haben sich die Teilnehmenden erstmal mit ein paar Fragen beschäftigt, wie: Was muss ein/e Gruppenleiter/in eigentlich alles können? Was bringe ich mit? Wo bin ich mir noch unsicher? Welche Fragen habe ich noch in Bezug auf die Leitertätigkeit?

Die Fragen und Unsicherheiten wurden mit in den Kursfahrplan aufgenommen, um diese im Laufe der Ausbildung abzuarbeiten.

Durch das Kennenlernen und Ausprobieren der verschiedenen Leitungsstile, wurde den Teilnehmenden deutlich, wann sich welcher Leitungsstil eignet und welche Vor- und Nachteile er mit sich bringt. Mit verschiedenen Playmobil-Soziogrammen wurden die verschiedenen Gruppenphasen durchgenommen.

Mit der kreativen Bibelarbeit „Bible Art Journaling“ ist der erste Tag zu Ende gegangen.

 

Am zweiten Tag startete die Gruppe, nach einem aktivierenden Spiel, inhaltlich mit den Gruppenrollen. Diese wurden anhand praktischer Übungen zuerst in der eigenen Gruppe analysiert, anschließend wurde gesammelt welche Gruppenrollen bereits aus dem Alltag bekannt sind und wie man sich den Rollen gegenüber hilfreich verhält, um das jeweilige Kind/den jeweiligen Jugendlichen bestmöglich fördern und begleiten zu können.

Für die Gruppenstundenplanung arbeiteten vier Kleingruppen jeweils eine Gruppenstunde zu den Themen Frieden, Nachhaltigkeit, Idole und Freundschaft aus. Somit haben die Gruppenleiter/-innen bereits vier vollständig ausgearbeitete Gruppenstunden, die sie umsetzen können.

Mit einem großen Quiz wurden die angehenden Gruppenleiter/-innen dann auch in Fragen Recht und Versicherung auf ihre Tätigkeit vorbereitet.

Nach dem rechtlichen Input, waren die Teilnehmenden nun gewappnet auch Veranstaltungen vollständig zu planen – von der Idee einer Veranstaltung bis hin zu den rechtlichen, finanziellen und methodischen Fragen, wurde alles bedacht und durchgearbeitet.

Nach dem Abendessen bekamen die Teilnehmenden eine Einführung in die Spielepädagogik – welche Spiele gibt es? Wann setze ich welches Spiel ein? Und wie leite ich ein Spiel richtig an? Danach hieß es üben, üben, üben und damit spielen, spielen, spielen. Die Teilnehmenden sollen ganz praktisch lernen und einüben wie Spiele richtig angeleitet werden und dabei sollen sie auch möglichst viele, neue Spiele kennenlernen, die sie in ihren Gruppenalltag integrieren können.

 

Der Donnerstag startete mit dem umfangreichen Thema Prävention sexualisierter Gewalt. Dieser Baustein soll nicht nur informieren, sondern vor allem sensibilisieren: wo sind meine Grenzen? Wo sind die Grenzen anderer? Wie unterscheiden sich diese Grenzen voneinander? Auf was muss ich im Umgang miteinander achten und in meiner Funktion als Gruppenleiterin? Was sind Kinderrechte und welche sind für die Gruppenarbeit besonders wichtig? Wie verhalte ich mich richtig, wenn sich mir jemand anvertraut? Mit vielen verschiedenen Methoden setzen sich die Teilnehmenden mit den verschiedenen Fragen auseinander und reflektieren auch ihr eigenes Verhalten.

Für das Thema Entwicklungspsychologie machten sich die Teilnehmenden auf den Weg und reflektierten an verschiedenen Stationen, wie sie sich in den verschiedenen Altersstufen entwickelt haben.

Bei der religiösen Bildung setzte sich die Gruppe mit den verschiedenen Körperhaltungen im Gottesdienst auseinander, was diese für eine Bedeutung oder Bedeutungen haben. Dabei konnten die Teilnehmenden nachspüren in welcher Körperhaltung sie sich wohl fühlen. In Kleingruppen wurde dann ein Wortgottesdienst zum Thema „Frieden“ vorbereitet. Die gemeinsame Feier war sehr inspirierend und von einer tiefen Verbundenheit geprägt.

 

Am letzten Tag widmete sich die Gruppe dem Thema Kommunikation und Konflikt. Anhand einer kooperativen Übung hat die Gruppe zuerst selbst erfahren wie wichtig oder auch schwierig manchmal Kommunikation sein kann. Mit verschiedenen Kommunikationsmodellen wurde den Teilnehmenden näher gebracht wie Kommunikation funktioniert bzw. wie Konflikte entstehen und wie man diesen vorbeugen kann.

Abschließend wurden nochmal alle Fragen und Anliegen, die zu Beginn des Kurses gesammelt wurden, angeschaut, offengebliebene Fragen bearbeitet und weitere Tipps mit auf den Weg gegeben.

Abschließend wurden allen Teilnehmenden die Zertifikate in einem Jubel-Spalier überreicht.

Die Teilnehmenden waren äußerst wissensdurstig, sehr engagiert und der Gruppenzusammenhalt war unvergleichlich! J