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#weltenretter

Jugendgottesdienst

Jugendstelle Cham

Am 17.01.2020 haben wir den Jugendgottesdienst #weltenretter in St. Jakob, Cham gefeiert. Thema des Gottesdienstes war Bewahrung der Schöpfung, Umweltschutz.

Da aktuell gerade vor allem im politischen Zusammenhang sehr viel von Umweltschutz gesprochen und diskutiert wird, wollten wir die Thematik mal von der christlichen Seite beleuchten: Was sollte uns Christen dazu veranlassen für den Umweltschutz einzutreten, unabhängig von den politischen Vorgängen? Im Alten Testament werden wir schon gleich ganz zu Beginn mit der Nase darauf gestoßen. Gott schuf das Meer, die Pflanzen, die Tiere und uns Menschen. Uns Menschen beauftragte er, dass wir die Schöpfung beschützen und bewahren. Daraufhin haben wir uns in verschiedenen Stationen angeschaut, welche konkreten Handlungsaufträge wir aus der Bibelstelle (Genesis 1) für uns ziehen können.

Station 1: Plastik um Meer
Dann befahl Gott: „Im Wasser soll sich Leben regen …“ er schuf alle Arten von Wassertieren. Er hatte Freude daran; denn es war gut. (Gen1,20-21)
Hier konnte man sich via Videobeitrag und Plakat darüber informieren, wie das Plastik in Meer kommt und wie die Auswirkungen aussehen.

Station 2: Konsumverhalten, ökologischer Fußabdruck
Dann befahl Gott: „Die Erde soll grün werden, alle Arten von Pflanzen und Bäumen sollen darauf wachsen und Samen und Früchte tragen.“ Gott hatte Freude daran; denn es war gut. (Gen 1,11-12)
An dieser Station konnte man seinen ökologischen Fußabdruck errechnen und es gab Tipps dazu wie man seinen ökologischen Fußabdruck (also seine persönliche CO2-Bilanz) verkleinern kann.

Station 3: Less Waste, meine ersten Veränderungen
Er segnete den Menschen und sagte zu ihnen: „Ich setze euch über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere und vertraue sie eurer Fürsorge an.“ (Gen 1,28) Gott der Herr, brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen. (Gen 2,15)
Es gab Tipps wie man in ersten kleinen Schritten Müll reduzieren kann. Und als Anregung konnte man auf einer Karte festhalten, welche ersten Veränderungen man bei sich selbst umsetzen möchte, um die Schöpfung zu schützen, so wie Gott uns beauftragt hat.

Manchmal kann es einem uferlos erscheinen, was man doch alles tun könnte/sollte/müsste, um noch besser auf die Umwelt zu achten. Doch die Stationen haben gezeigt, dass es schon hilft, wenn jede jeder von uns damit beginnt eine Kleinigkeit in der Alltagrutine zu ändern, und dann erst an den nächsten Schritt zu denken. Denkt man gleich vom großen Ganzen kann das einen schnell mal erschlagen und man fühlt sich ohnmächtig überhaupt etwas bewirken zu können. Also, einfach das nächste Mal die Einkaufstasche einpacken oder die Orangen mal lose kaufen, statt im Plastiknetz ;-) So können wir alle zu kleinen #weltenrettern werden J

Einen wunderbaren musikalischen Rahmen gestalteten die Minichöre Lam und Lohberg zusammen mit dem Gospelchor aus Eschlkam.